Unsere heutigen Feste stammen zum großen Teil noch von den alten Bräuchen der Kelten ab -wie zum Beispiel das Osterfest (Ostera). Die Kelten kannten insgesamt acht Feste, die sie zu den Sommersonnenwenden oder den Tag- und Nachtgleichen feierten:
Samhain
Halloween / Allerheiligen
ca. 1. November
Yul
Weihnachten
21. - 24. Dezember
Imbolc
Lichtfest
2. Februar
Ostara
Ostern
ca. 21. März
Beltaine
Walpurgisnacht / Tag der Arbeit
1. Mai
Litha
Sommersonnenwende
ca. 21. Juni
Lughnasad
Schnitterfest
ca. 1. August
Mabon
Erntedankfest
ca 22. September
In diesen Feiern besann man sich insbesondere auf die Natur und das Leben. Es galt zum Beispiel etwas Neues zu beginnen oder etwas Altes loszulassen, sich zu bedanken oder um etwas zu bitten. Den Jahreskreisfesten liegt immer ein ganz bestimmter Gedanke zugrunde. Die Abschnitte auf dem Rad des Jahres spiegeln sich auch im Leben der Menschen wieder. Deshalb macht es nicht nur sehr viel Freude, diese Feste miteinander zu feiern, sie helfen uns auch, der Natur sowie uns selbst wieder näher zu kommen. Jahreskreisfeste und Rituale verstärken die Bindung und das Bewusstsein zur Natur. An diesen Abenden erfahren Sie etwas zu den Hintergründen der keltischen Feste, wir singen, meditieren und feiern zusammen. Es gibt Geschichten zu hören, Tanz oder praktische Dinge zu erstellen -ganz wie es gerade zum jeweiligen Fest passt.